Jeder Mensch war in seinem Leben schon einmal wegen irgendetwas nervös und wird auch immer wieder ein Gefühl von Nervosität erleben.

Das ist normal und gehört zum Leben dazu. Ob es sich um ein Vorstellungsgespräch, das erste Date oder eine Prüfung handelt – ein bisschen nervös ist jeder.

Manchmal kann die Nervosität aber auch die Überhand gewinnen und dir so zum Beispiel eine wichtige Präsentation vermasseln.

In diesem Artikel findest du deshalb alle Informationen, die du über Nervosität wissen solltest, und vor allem wie du sie erfolgreich bekämpfen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nervosität wird oft auch im Zusammenhang mit Stress, Angst und innerlicher Unruhe genannt. Dabei wirst du oft mit Situationen konfrontiert, die unangenehm oder ungewohnt sind.
  • Gegen Nervosität kannst du mit vielen verschiedenen Techniken vorgehen. Dabei kommt es darauf an, in welcher Situation du dich befindest und mit welcher Technik du dich am wohlsten fühlst.
  • Nervös zu sein gehört zum Leben dazu und ist eine völlig normale Reaktion. Nur wenn die Nervosität zur Regelmäßigkeit wird, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.

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Was ist Nervosität?

Nervosität bezeichnet im Allgemeinen eine innere Unruhe, die sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen kann.

Diese Anspannungen können verschiedenste Ursachen haben, wie zum Beispiel Prüfungsangst oder der erste Tag im neuen Job. Dadurch das es so viele verschiedene Ursachen gibt, gibt es leider auch kein allgemeines Heilmittel.

Jede Ursache und die damit verbundenen Symptome müssen anders bekämpft werden.

Nervosität wird oft mit Stress, Hektik und Angst in Verbindung gebracht. All diese Gefühle bilden eine innerliche Unruhe, die sich durch verschiedene Symptome wie zum Beispiel hohen Blutdruck zeigen kann. (Bildquelle: pixabay.com / johnhain)

Hintergründe: Was du über Nervosität wissen solltest

Jeder hat in seinem Leben mit Nervosität zu kämpfen. Dabei trifft es manche Menschen schlimmer als andere und die Nervosität kann eine kontrollierende Machtstelle übernehmen.

Doch wie entsteht Nervosität eigentlich und durch welche Symptome kann sie sich zeigen?

In den nächsten Abschnitten haben wir dir diese und weitere Fragen beantwortet und zusammengefasst.

Wie entsteht Nervosität?

Nervosität entsteht in ungewohnten oder besonders stressvollen Situationen. Wenn diese entstehen oder du schon weißt das diese Situation kurz bevorsteht, wird dein vegetatives Nervensystem aktiviert und schüttet bestimmte Hormone aus.

Wenn Stress zum Alltag wird – Tipps und Tricks gegen aufkommenden Stress

Dadurch wird dein Körper in Alarmbereitschaft versetzt und du bist hellwach und alarmiert.

Ist die Stresssituation dann vorbei, braucht dein Körper eine kurze Ruhepause, um „runterfahren“ zu können.

Bist du solchen Stresssituationen besonders oft ausgesetzt und kannst deshalb selten entspannen kann es passieren, dass die Nervosität Überhand gewinnt und von einer Ausnahme zur Regelmäßigkeit wird.

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Wusstest du, dass das vegetative Nervensystem auch für viele körperliche Funktionen zuständig ist?

Das vegetative Nervensystem (auch autonomes Nervensystem genannt) ist für die automatischen Körperfunktionen zuständig. Dazu gehören zum Beispiel dein Herzschlag, Atmung und Verdauung. All diese Funktionen kannst du nur indirekt beeinflussen. Indem du zum Beispiel sehr langsam atmest, wird dein Herzschlag verlangsamt.

Was können Ursachen für Nervosität sein?

Nervosität tritt im Allgemeinen auf, wenn du mit Situationen konfrontiert wirst du nicht zum Alltag gehören und besonders stressig für dich sind.

Viele Menschen verspüren Nervosität, wenn es um eine wichtige Prüfung, ein Vorstellungsgespräch oder ein Konflikt in der Familie geht.

Solche Situationen sind nicht berechenbar und der Gedanke nicht zu wissen was passieren wird macht dich dann nervös.

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Das Gefühl der Nervosität ist bei solchen Situationen normal. Sollte die Nervosität jedoch bei dir zum Alltag gehören und dich überall hinbegleiten, ist es Zeit einen Arzt zurate zu ziehen.

Weitere Ursachen für Nervosität können mit deinem körperlichen Zustand zusammenhängen:

Kaffee und Energy Drinks

Besonders Kaffee ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil, um konzentriert und wach durch den Tag zu kommen.

Kaffee ist sogar gesund, doch ein zu hoher Kaffeekonsum kann dich nervös machen und dir den Schlaf brauchen. Dasselbe gilt für Energy Drinks.

Schlafmangel

Zu wenig Schlaf kann dazu führen, dass du dich nervös fühlst. Wenn du zu wenig schläfst, kann sich dein Körper nicht richtig von den Stresssituationen des Vortags erholen.

Dadurch fällt es dir schwerer, dich zu konzentrieren und du bist zunehmend nervös.

Schlafstörungen: Ursachen und Lösungen

Rauchen

Bist du grade dabei mit dem Rauchen aufzuhören, kann dies eine große extra Portion Stress bedeuten. Durch den Nikotinentzug bist du oft zunehmend gereizt und nervös.

Solltest du also mit dem Rauchen aufhören wollen, solltest du dir keinen Zeitraum aussuchen, der sowieso schon durch viel Stress geprägt ist.

Anhaltende Nervosität

Eine anhaltende Nervosität kann psychische Ursachen bedeuten und sollte von dir nicht ignoriert werden.

Ursachen hierfür könnten körperliche, aber auch psychische Erkrankungen sein.

Körperliche Erkrankungen

  • ADHS
  • Sonnenstich
  • Diabetes
Psychische Erkrankungen

  • Zwangsstörung
  • Depressionen
  • Angststöungen
  • Burnout

Wie äußert sich Nervosität?

Nervosität sieht bei jedem Menschen anders aus. Dabei kommt es natürlich auf die Situation an in der du dich befindest, aber auch auf dich und wie dein Körper mit dieser Situation umgeht.

Bei den daraus entstehenden Symptomen kannst du zwischen den körperlichen und den psychischen Symptomen unterscheiden.

Körperliche Symptome

Bei den körperlichen Symptomen können andere dir oft ansehen das du nervös bist. Du schwitzt, zitterst oder wirst rot.

Die Tatsache, dass andere Menschen dies sehen können, macht es für dich natürlich doppelt so schwer und verstärkt das Gefühl von Nervosität und Stress umso mehr.

Welche körperlichen Reaktionen im Zusammenhang mit Nervosität auftreten können haben wir dir einmal zusammengefasst:

  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen
  • Zittern (besonders in den Händen)
  • Trockener Mund
  • Schwindel und Übelkeit
  • Herzrasen
  • Erröten im Gesicht

Da jeder Körper anders reagiert kannst du in neuen Situationen natürlich nicht schon vorher wissen, welche Symptome auf dich zukommen.

Es kann sein, dass keins der Symptome auf dich zu trifft. Dies ist nur eine Liste mit den am häufigsten auftretenden Merkmalen von Nervosität.

Psychische Symptome

Auch die Psyche kann eine Rolle spielen, denn nicht immer zeigt sich Nervosität nach außen hin. Du kannst nach außen ganz locker wirken und innerlich geht bei dir gerade alles drunter und drüber.

Auch hier haben wir eine Liste mit den am häufigsten auftretenden Symptomen für dich:

  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Negative Gedanken
  • Reizbarkeit
  • Steigende Ungeduld

Was tun gegen Nervosität: Alle wichtigen Tipps und Tricks

Nervosität kann ich in vielen verschiedenen Situationen auftreten und dich aus dem Konzept bringen.

Dabei ist es nicht immer einfach eine geeignete Methode zu finden, die deine Nervosität erfolgreich bekämpfen kann.

In den folgenden Abschnitten haben wir dir Situationen und mögliche Lösungen zusammengefasst, die häufig für Nervosität sorgen.

Was hilft bei Nervosität vor Öffentlichem Reden?

Einen Vortrag in der Schule, Uni oder auf der Arbeit halten. Für viele ist dies ein wahrgewordener Alptraum. Du schwitzt, deine Hände zittern und dann verhaspelst du dich auch noch. Und das schlimmste: Jeder bekommt es mit.

Doch was kannst du tun damit dir das öffentliche Reden etwas leichter fällt? Wir haben einige Tipps, die dir gegen die schlimmsten Symptome helfen können:

Symptome Beschreibung Was hilft
Schwitzen Das du bei Nervosität und Stress anfängst du schwitzen ist normal. Doch das heißt nicht das es nicht unangenehm ist, denn die Leute im Publikum bekommen natürlich viel mit. Dies trägt natürlich nicht zur inneren Ruhe bei. Wenn du weißt, dass du bei Vorträgen schnell anfängst zu Schwitzen, solltest du einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Benutze nicht zu viel Pflegecremes oder Make-Up. Durch Schweiß bildet sich schnell ein Fettfilm auf der Haut. Auch solltest du dich nicht zu warm anziehen und Atmungsaktives Material tragen.
Rot werden Unterläuft einem während deines Vortrags ein kleiner Fehler, werden viele Menschen rot im Gesicht. Dies ist zwar nicht schlimm, wird aber durch den Sozialen Zwang als unangenehm empfunden. Um gar nicht erst rot zu werden, kann es helfen sich vorher mit allen möglichen „Eskapaden“ auseinander zu setzen. Sag dir selbst, dass es nicht so schlimm ist. Dadurch kannst du dir im Realfall helfen ruhig zu bleiben.
Verhaspeln Auch wenn du deinen Vortrag komplett auswendig kannst, kann dir deine Nervosität einen Strich durch die Rechnung machen und du verlierst den Faden. Nun weißt du nicht mehr weiter und das berühmte „ähm“ kommt zum Vorschein. Mach dir auf Karteikarten Notizen. Auch wenn du sie nicht brauchst, können dir Notizen ein Gefühl der Sicherheit geben. Du weißt das du im schlimmsten Fall die wichtigsten Dinge nachlesen kannst und bist dadurch etwas entspannter.

Was tun gegen Zittern?

Zittern gehört zu den häufigsten Symptomen von Nervosität bei öffentlichem Reden. Besonders oft kommt das Zittern in den Händen vor.

Damit umzugehen ist nicht einfach, denn die Gestik gehört bei einem Vortrag oft dazu und vielen Menschen fällt es schwer die Hände nicht zu bewegen.

Durch die Gestik sieht das Publikum das Zittern in den Händen und dir wird bewusst, dass jeder weiß wie nervös du bist. Dieser Gedanke kann dich dann noch mehr aus dem Konzept bringen und so deinen ganzen Vortrag zerstören.

Wir haben dir einige Tipps und Tricks zusammengefasst, die dir gegen Zittern helfen können:

Kleine Notizzettel

Notizen können dir bei Vorträgen helfen, sollten aber nicht auf großem Papier geschrieben werden. Je größer der Zettel mit den Notizen, desto mehr fällt dem Publikum dein Zittern auf.

Achte also darauf Karteikarten oder ähnlich großes Papier für deine Notizen zu benutzen.

Kein Kaffee

Direkt vor einem Vortrag solltest du keinen Kaffee trinken, denn Kaffee würde das Zittern in deinen Händen nur noch weiter verstärken.

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Baldrian kann helfen die Muskeln zu entspannen und so ein zu starkes Zittern in den Händen verhindern. Wichtig: Nimm Baldrian vor einem Vortrag nicht zum ersten Mal.

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Wie bekämpfe ich Prüfungsangst?

Prüfungen gehören zum Leben dazu. Ob es Klausuren in der Schule sind, deine Führerscheinprüfung oder die Uni. Die Prüfungssituation selbst macht dabei viele Menschen nervös, da sie nicht 100% wissen was auf sie zukommt.

Dabei ist die einfachste Lösung rechtzeitig mit der Vorbereitung anzufangen.

Denn wenn du dich früh genug mit dem Stoff auseinander setzt, minimierst du die Chancen vor der Prüfung zu nervös zu werden.

Mach dir klar das eine schlechte Note oder ein Durchfallen nicht direkt das Ende der Welt bedeutet. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Gib einfach immer dein Bestes.

Wie kann ich meinen Arbeitsalltag verbessern?

Auch der beste Job kann mal stressig werden. Das kann an verschiedenen Faktoren liegen wie zum Beispiel Deadlines, nervige Kollegen oder dem ersten Arbeitstag liegen.

Egal wie nervös du bist, versuche immer selbstbewusst zu wirken. Denn wenn die Kollegen oder dein Chef dir deine Nervosität anmerken, kannst du schnell als inkompetent abgestempelt werden.

Wenn sei stattdessen dein Selbstbewusstsein spüren und es dir zeigen, wirst du vielleicht auch selbstbewusster.

Hier kann das Motto „Fake it, till you make it“ helfen.

Was tun gegen hohen Blutdruck?

Wenn dein Job grade nicht wirklich Spaß macht und du mit jeder Stunde angespannter wirst, kann dies in einem erhöhten Blutdruck resultieren.

Wenn dies der Fall ist, solltest du auf jeden Fall etwas an deiner Arbeitsatmosphäre ändern.

Dies kannst du zum Beispiel schon durch ein klärendes Gespräch mit Kollegen oder dem Vorgesetzen erreichen. Du könntest zum Beispiel einige Vorschläge machen, die den Arbeitstag für alle etwas schöner gestalten.

Arbeitest du im Team, ist ein gutes Klima besonders wichtig und es sollte möglich sein, dass sich jeder wohl fühlt.

Was tun gegen Nervosität bei Reisen?

Viele Menschen sind vor größeren Reisen nervös. Dies betrifft vor allem Flugreisen, denn in den Nachrichten hört man immer wieder von abgestürtzten Flugzeugen.

Doch wenn man die Statistiken betrachtet, ist das Reisen per Flugzeug um einiges sicherer als die Reise mit dem Auto.

Die folgende Tabelle zeigt dir auf, wie viele Todesopfer es Weltweit im Jahr 2018 durch verschiedene Unfälle gab.

Unfallart Anzahl der Opfer
Flugzeugunglück ca. 198 Opfer
Verkehrstote ca. 1,35 Millionen Opfer
Schlaganfall ca. 6,2 Millionen Opfer
Diabetes ca. 1,4 Millionen Opfer

Wie du siehst gehört ein Flugabsturz nicht zu den größten Wahrscheinlichkeiten zu sterben.

Natürlich hilft Logik bei solchen Problemen nicht immer und deshalb haben wir noch einige Tipps, die deine Nervosität etwas lindern können:

Buche einen Sitz am Gang

Ein Sitz am Gang kann dir helfen, etwas ruhiger zu werden, da du nicht aus dem Fenster schauen kannst und dich auch nicht so eingeengt fühlst.

Trage lockere Kleidung

Du solltest keine zu engen Klamotten tragen, die dir den Flug noch unangenehmer machen. Trage also etwas lockeres, indem du dich wohl fühlst.

Kein Alkohol

Viele Menschen trinken Alkohol, um sich von der Flugangst abzulenken. Oft verschlimmert Alkohol aber nur das Angstgefühl. Trink stattdessen lieber einen beruhigenden Tee.

Flieg nicht allein

Falls es sich vermeiden lässt, flieg nicht allein. Es kann helfen, während des Flugs mit jemanden zu reden den du kennst und der dich ablenken kann.

Dies ist natürlich nicht immer machbar. Wenn du alleine fliegst, kannst du bei Fragen oder Unsicherheiten immer ein Crewmitglied um Hilfe bitten.

Was hilft gegen Nervosität vor Dates?

Ein erstes Date kann dir schnell die Nerven rauben, obwohl du dich eigentlich darauf freuen solltest.

Aber zu viele Fragen und die daraus resultierenden Antworten was denn passieren könnte, können dich schnell zu einem Nervenbündel werden lassen.

Ein erstes Date kann stressig sein. Versuch dich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und denk immer dran, dass es deinem Gegenüber wahrscheinlich genauso geht. (Bildquelle: pixabay.com / Pexels)

Sollte dir so etwas passieren, solltest du dich auf jeden Fall versuchen positiv an die Sache ranzugehen.

Deinem Date geht es wahrscheinlich genauso wie dir und es wäre schade, wenn eure Nerven euch das Date ruinieren.

Auch hängt deine komplette Zukunft nicht von diesem einen Date ab. Wenn zwischen euch die Chemie stimmt, muss nicht immer alles perfekt ablaufen. Versuch locker zu sein und dich nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

Was hilft gegen Nervosität während der Schwangerschaft?

Je näher der Entbindungstermin rückt, desto nervöser wirst du? Das ist kein Grund zur Panik, denn eine gewisse innerliche Unruhe während deiner Schwangerschaft ist ganz normal.

Es ist ein Mix aus Vorfreunde und dem Ungewissen was mit der Geburt des Kindes alles auf dich/ euch zukommt.

Unser Tipp: Yoga kann dir auch in der Schwangerschaft zu innerer Ruhe verhelfen. Du kannst zwar nicht mehr jede Übung ausführen, jedoch gibt es viele Übungen und ganze Kurse die speziell auf werdende Mütter ausgelegt sind.

Yoga für Schwangere

Solltest du jedoch besonders nervös sein oder sogar unter Angstattacken leiden, kann dir ein Besuch bei deinem Frauenarzt gewissheit bringen.

Generell gilt: Folge deinem Bauchgefühl. Wenn du dir wirklich unsicher bist, geh lieber auf Nummer sicher und mach einen Termin bei deinem Frauenarzt.

Wie kann ich meinem Kind gegen Nervosität helfen?

Für Kinder ist Nervosität ein großes Thema. Was passiert, wenn sie sich bei einem Vortrag in der Schule blamieren? Für dein Kind geht dann direkt die ganze Welt unter.

Es ist wichtig, dass du dein Kind unterstützt und ihm zeigst wie es mit Nervosität am besten umgehen kann.

Dabei ist es wichtig, nicht zu viel Druck aufzubauen und behutsam an die Situation ranzugehen.

In dem nachfolgenden Video kannst du als Elternteil lernen, wie du mit Nervosität bei deinem Kind am besten umgehst und wie du deinem Kind hilfst seine Ängste zu überwinden.

Welche Medikamente helfen bei Nervosität?

Nicht immer können Atemübungen oder andere Tricks gegen Nervosität helfen. Falls alle natürlichen Mittel versagen, kannst du natürlich auch auf Medikamente zurückgreifen. Dabei gibt es verschiedene Produkte, die helfen können deine Nerven zu beruhigen.

Baldrian

Baldrian ist ein pflanzliches Beruhigungsmittel, welches du zum Beispiel durch Tropfen oder Tee zu dir nehmen kannst. Baldriantropfen kannst du zum Beispiel in der Apotheke kaufen.

CBD

CBD ist ein Wirkstoff, der aus Nutzhanf gewonnen wird und kann helfen bestimmte Nervenstränge im Gehirn zu blockieren und somit Angst und Nervosität zu lindern.

CBD ist in Deutschland legal und kann rezeptfrei erworben werden.

CBD gegen Angst – Panik natürlich ausbremsen

Trivia: Was du sonst noch über Nervosität wissen solltest

Nervosität bei Tieren

Nervosität kann nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren auftreten. Dabei ist es egal, um welches Tier es sich handelt.

Für dich ist natürlich wichtig zu wissen, dass dein Hund oder deine Katze auch in manchen Situationen schnell nervös werden können.

Um es deinem Tier so leicht wie möglich zu machen, kannst du folgende Tipps beachten.

Dos

  • Gib deinem Tier den nötigen Freiraum
  • Gib deinem Tier Zeit sich an neue Situationen zu gewöhnen
  • Baldrian kann bei besonderen Situationen helfen (z.B. Transportbox)
Don’ts

  • Dein Tier unter Druck setzen
  • Ängstliche Tiere in einem Raum voller Leute lassen
  • Laut werden oder schreien

Yoga gegen Nervosität

Yoga wurde schon im Jahr 700 v. Chr. als Hilfsmittel zur Meditation genutzt und genießt auch noch heute eine hohe Beliebtheit.

Meditation lernen: Alle wichtigen Fakten und Tipps

Da Nervosität ein Zustand von psychischer Anspannung ist, kann Yoga durch Meditationsübungen dazu beitragen, ruhiger zu werden.

Der Vorteil beim Yoga ist, dass du die Übungen auch ganz einfach zu Hause machen kannst. Dabei kann das gewohnte Umfeld eine weitere beruhigende Wirkung haben.

Nervosität in den Wechseljahren

Wenn dein Körper sich verändert ist dies natürlich immer mit Stress verbunden. Du weißt nicht genau was auf dich zukommt und bist deshalb nervös.

Diese Nervosität ist besonders in den Wechseljahren oft eine Begleiterscheinung. Dazu kommt, dass viele Frauen die Wechseljahre schon vorher mit negativen Gedanken verbinden.

Oft hilft es schon zu wissen, dass Nervosität ein Produkt der Wechseljahre ist. Denn das reine Vorwissen kann oft schon viele Zweifel und Ängste aus dem Weg räumen.

Falls das nicht hilft, gibt es verschiedene beruhigende Tees die du ausprobieren kannst, um deine Nerven in den Griff zu bekommen.

Fazit

Nervosität ist etwas ganz normales und kann in den verschiedensten Situationen auftreten. Dabei musst du selbst herausfinden, welche Methoden gegen Nervosität die beste Wirkung zeigen.

Sollte deine Nervosität regelmäßig auftreten und dir den Alltag erschweren, raten wir dir einen Arzt aufzusuchen, da dies psychische Ursachen haben könnte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://nordicoil.de/blog/cbd-bei-stress-angst-und-depressionen/

[2] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/06/nervositaet-aufregung-innere-unruhe-umgang-gefuehl

[3] https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Innere-Unruhe-Mit-diesen-Tipps-bekaempfen-Sie-Nervositaet

[4] https://www.tierischehelden.de/hunde/mein-hund-ist-staendig-nervoes.html

Bildquelle: 123rf.com / 47505645

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