Willkommen bei unserem großen Yogamatte Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Yogamatten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Yogamatte zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Yogamatte kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Yogamatte unterstützt dich bestens bei deinen Übungseinheiten und bietet dir gleichermaßen Halt und Komfort.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dünnen oder dicken Yogamatten. Beide Arten sind in unterschiedlichen Materialien und zahlreichen Designs erhältlich.
  • Dünne Yogamatten sind für dynamische und rhythmische Übungen geeignet. Dicke Matten eignen sich dagegen bei Übungen im Sitzen oder Liegen sowie beim Meditieren.

Yogamatte Test: Das Ranking

Platz 1: KG Physio Premium Yogamatte

Die KG Physio Premium Yogamatte ist besonders rutschfest, damit du deine Posen sauber ausführen kannst. Mit einer Dicke von einem Zentimeter ist sie zudem besonders weich und komfortabel. Sie wurde aus NBR-Komfortschaum gefertigt und ist bei Amazon-Kunden sehr beliebt. Laut Hersteller ist es zudem die meistverkaufte Matte in seinem Sortiment.

Damit du die KG Physio Premium Yogamatte auch ins Yogastudio oder in den Park mitnehmen kannst, lässt sie sich gut zusammenrollen und wird mit einem Schultertragegurt geliefert. SIe ist in mehreren peppigen Farben erhältlich und kostet unter 15 Euro. Natürlich kannst du sie auch für Fitnessübungen nutzen.

Platz 2: TOPLUS Yogamatte

Die TOPLUS Yogamatte liegt mit einer Dicke von 6 mm im Mittelfeld, ist aber nicht zu dünn. Sie punktet mit ihrer Rutschfestigkeit und einer Auswahl von mehr als zehn Farbkombinationen. Mit 183 x 61 cm hat sie Standardmaße und dürfte sich für die meisten Yogi eignen. Wer allerdings besonders groß ist, sollte sich nach einer anderen Yogamatte umschauen.

Laut Hersteller ist die TOPLUS Yogamatte ungiftig, PVC-frei, metallfrei, nicht reizend, phthalat- und schwermetallfrei und damit umweltfreundlich, hypoallergen und hautfreundlich. Bei Verschmutzung lässt sie sich mit einem weichen Tuch und Spülmittel einfach abwischen. Zudem lässt sich die Yogamatte sehr leicht zusammenrollen.

Platz 3: POWRX Yogamatte Premium

Die POWRX Yogamatte Premium ist eigentlich eine Gymnastikmatte, die du natürlich auch für deine Yogaübungen nutzen kannst. Dafür eignet sie sich mit ihrer Dicke von 1,5 cm besonders gut. Matten jenseits von 1 cm Dicke sind selten. Wenn du es bequem magst, solltest du hier zugreifen und musst nur noch aus den zehn Farben wählen. Zudem ist die 190 cm lange Yogamatte in mehreren Breiten erhältlich.

Der Hersteller legt ein Übungsposter bei und schickt dir mit der Versandbestätigung einen Link zu einer Trainingsbibliothek mit 360 Übungen. So kannst du sofort loslegen. Die aus synthetischem Kautschuk gefertigte POWRX Yogamatte Premium ist pflegeleicht und strapazierfähig zugleich. Sie enthält weder Weichmacher noch Phthalat und wird mit einem praktischen Transportbeutel geliefert.

Platz 4: Lotuscrafts Mudra STUDIO Yogamatte

Bei der Lotuscrafts Mudra STUDIO Yogamatte handelt es sich um eine leichte, preisgünstige und vielseitige Yogamatte für Einsteiger und Fortgeschrittene. Dank des Gewichts von nur 1,2 kg kannst du diese Yogamatte überall mitnehmen. Sie hat Abmessungen von 183 x 60 x 0,5 cm und gehört somit zu den dünnen Yogamatten. Für großgewachsene Yogis gibt es diese Matte auch als XL-Variante mit 195 cm Länge.

Lotuscrafts verwendet für die Herstellung seiner Produkte ausschließlich G.O.T.S zertifizierte Biobaumwolle aus fairer Produktion. Dabei darf ein ansprechendes Design nicht fehlen, da die frischen Farben gute Laune verbreiten und Lust auf die nächste Übungseinheit machen. Frei von Latex, Phthalaten (Weichmachern), AZO-Farbstoffen und Schwermetallen ist die rutschfeste Mudra STUDIO Yogamatte auch für Yogis geeignet, die auf eine umweltfreundliche Produktion achten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Yogamatte kaufst

Welches Material ist das richtige für mich?

Grundsätzlich bestehen Yogamatten aus sieben verschiedenen Materialien:

  • PVC
  • TPE
  • Schurwolle
  • Baumwolle
  • Naturkautschuk
  • Kork
  • Jute

Beim Kauf einer Matte, egal aus welchem Material, solltest du auf das Öko-Tex 100 Siegel achten. Diese Matten wurden auf Giftstoffe getestet. Suche dir einen Hersteller aus, der den Herstellungsprozess und die verwendeten Materialien transparent ausweist.

Bei Üben kannst du auf eine Yogamatte kaum verzichten. Egal ob zuhause oder draußen – sie ist hygienisch und bietet dir Komfort. (Foto: pixelcreatures / pixabay.com)

Für eine bessere Übersichtstellen wir dir in der Tabelle alle Materialien vor:

Material Vorteile Nachteile
PVC Rutschfest, Pflegeleicht, Transportabel, Latexfrei Nicht umweltfreundlich, Kunststoffgeruch, Rutschig bei Schweiß, Schlechte Dämpfung
TPE Umweltfreundlich, Gute Dämpfung, Rutschfest, Latexfrei Gummigeruch, Weniger langlebig
Schurwolle Biologisch abbaubar, Gute Bodenhaftung, Gute Dämpfung und Isolierung, Langlebig Schwer zu transportieren, Weniger Rutschfest, Teuer, Ungeeignet bei viel Schweiß
Baumwolle Pflegeleicht, Latexfrei, Rutschfest, Transportabel, Günstig Nicht langlebig, Geringe Bodenhaftung, Wenig Dämpfung
Naturkautschuk Biologisch abbaubar, Rutschfest, Pflegeleicht, Gute Dämpfung und Isolierung Gummigeruch, Enthält Latex, Nicht transportabel, Enthält schädliche Substanzen
Kork Rutschfest, Transportabel, Schalldämpfend, Wasserabweisend, Biologisch abbaubar Wenige Anbieter, Teuer
Jute Biologisch abbaubar, Latexfrei, Gute Bodenhaftung, Robust, Transportabel Kaum Anbieter, Nicht langlebig

Im Folgenden stellen wir dir die oben genannten Materialien von Yogamatten näher vor und beschreiben detailliert Vor- und Nachteile sowie die Verwendung.

Yogamatten aus PVC

Der Großteil der Standardmatten besteht aus einem synthetisch hergestellten Material PVC. Es gibt sie in allen Variationen – von dick bis dünn, von hart bis weich.

Die Oberflächenstruktur ist leicht klebrig. Daher haben Yogamatten aus PVC eine gute Bodenhaftung und sind rutschfest. Ebenso sind diese Matten abriebfest und relativ langlebig. Yogamatten aus PVC sind günstig in der Anschaffung, leicht zu reinigen und für Latexallergiker geeignet.

Um den synthetisch hergestellten PVC für Yogamatten verwenden zu können, fügen einige Hersteller zusätzliche, teilweise gesundheitsschädliche Substanzen wie Weichmacher und Stabilisatoren zu. Zudem riechen Yogamatten aus PVC zu Beginn sehr stark. Kommen die Matten mit Schweiß in Berührung, dann verlieren sie einen Großteil ihrer Rutschfestigkeit und können schnell muffig werden.

Diana RickExperte für Yoga

„Die meisten Yogamatten mögen keine Sonne, da sie dadurch porös werden und ihre Griffigkeit verlieren. Nach dem Reinigen solltest du deine Yogamatte besser an einem schattigen Platz trocknen.

Durch das Waschen deiner Yogamatte mit Wasser und „grüner Seife“ kannst du die Rutschfestigkeit wieder erhöhen, denn Hautschüppchen und eventuelle Cremereste werden rausgewaschen.“

Yogamatten aus TPE

Eine moderne und umweltfreundliche Alternative zur PVC-Matte ist die TPE-Yogamatte, die aus thermoplastischen Elastomeren hergestellt wird.

TPE weist aufgrund seiner geschlossenen Zellstruktur gute Dämpfungseigenschaften auf. Das zu 100 Prozent vollständig biologisch recycelbare Material bietet eine überdurchschnittliche Rutschfestigkeit und eine angenehm griffig, weiche Oberflächenstruktur. Yogamatten aus TPE sind ebenfalls latexfrei.

Da TPE eine dichte Zellstruktur aufweist, nehmen die Yogamatten kaum Feuchtigkeit auf und sind somit für schwitzende Yogis ideal. Jedoch musst du ein Handtuch verwenden, weil die Matte sonst rutschig wird. Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht dieser Matte. Sie ist sehr leicht und ein idealer Reisebegleiter.

Anfangs kann die Matte stark nach Gummi riechen. Nach einer Zeit legt sich dies jedoch. TPE ist umweltfreundlich. Bei bunten Matten sollte darauf geachtet werden, dass diese keinen AZO-Farbstoff enthalten.

Yogamatten aus TPE sind weniger langlebig und daher als Zweitmatte oder für ruhige Yogastile geeignet.

Felix KremerExperte für Yoga und Meditation

„Wenn du beim Yoga leicht ins Schwitzen kommst, solltest du auf eine gute Waschbarkeit der Matte achten. Außerdem solltest du die Matte gegebenenfalls umtauschen können. Viele Matten riechen zu Beginn stark und da du beim Yoga zum Teil sehr dicht mit der Nase an der Matte bist, kann das störend sein. Mache sofort nach Erhalt der Ware eine Geruchsprobe.“

Yogamatten aus Schurwolle

Schurwollmatten sind aufgrund der starken Polsterung besonders bequem und eignen sich hervorragend zum Meditieren oder für Personen, die ruhige Yogastile bevorzugen. Diese Matten bestehen aus tierischen Naturfasern der Schafswolle.

Schurwolle-Yogamatten haben zwei unterschiedliche Seiten: die Oberseite aus Schurwolle und die rutschfeste Unterseite. Diese Matten sind besonders weich und eignen sich für Übungen im Sitzen und Liegen. Mit dieser Matte aus Naturfaser bist du bestens geschützt und isoliert vor Bodenkälte.

Zusätzlich ist dieses reine Naturprodukt vollständig biologisch abbaubar, schmutz- sowie bakterienabweisend und daher leicht zu reinigen.

Aufgrund des hohen Gewichts und des Volumens ist diese Matte nicht für den Transport geeignet, sondern eher für den Einsatz an einem festen Platz. Schurwollen-Yogamatten liegen in der höheren Preisklasse. Aufgrund der geringen Rutschfestigkeit sind diese Matten nicht für schweißtreibendes Yoga geeignet.

Yogamatten aus Baumwolle

Baumwollmatten sind der Klassiker aus Indien und bieten, ähnlich wie Schurwollmatten, eine gute Polsterung. Diese sind jedoch deutlich dünner, dafür aber bestens für den Transport geeignet.

Diese Yogamatte ist der Liebling der indischen Yogis und bei uns noch sehr wenig bekannt. Der Schweiß wird sehr effektiv aufgesaugt. Daher eignet sich diese rutschfeste Matte auch für anstrengende und schweißtreibende Yogastile.

Die Matte ist relativ dünn, rau und zeigt recht schnell Abnutzungserscheinungen, weil das Material empfindlich ist. Da sie aber günstig ist, ist eine Neuanschaffung problemlos möglich.

Yogamatten aus Naturkautschuk

Naturkautschukmatten sind ein praktischer Allrounder und erzielen in vielen Punkten gute Werte, da sie für jeden Yogastil geeignet sind. Diese Matten gewinnen auch an Beliebtheit unter Yogis, weil es sie in unterschiedlichen Dicken gibt.

Des Weiteren haben diese Matten eine gute Dämpfung. Neben der kälteisolierenden Wirkung sind diese Yogamatten sehr pflegeleicht und für schweißtreibende und dynamische Yogastile bestens geeignet.

Kautschukmatten bieten zwei unterschiedliche Seiten: eine griffige Oberfläche und eine rutschfeste Unterseite. Je dicker die Matte, desto bequemer ist die Polsterung.

Menschen mit einer Latexallergie sollten eher auf eine andere Matte zurückgreifen, da Naturkautschuk Latex enthält und somit für Allergiker ungeeignet ist. Anfangs riecht die Matte sehr stark nach Gummi. Dieser Geruch wird jedoch mit der Zeit verfliegen.

Felix KremerExperte für Yoga und Meditation

„Selbstwertschätzung: Stelle dir die Frage, wie du dich selbst optimal unterstützen kannst. Dickere Matten, die mehr abpolstern, sind schonender für Knochen und Gelenke, aber auch schwerer beim Transport. Lohnt sich für dich der Kauf von zwei unterschiedlichen Matten (für zu Hause und für unterwegs)?“

Yogamatten aus Kork

Kork-Yogamatten sind bei uns noch relativ wenig bekannt und die Suche nach einer guten Matte aus diesem Material dauert etwas länger als gewöhnlich.

Hierbei handelt es sich um eine besonders elastische, schalldämpfende und stabile Yogamatte. Dabei besteht die Oberseite aus Kork und die Unterseite aus TPE, was zu einer guten Bodenhaftung führt.

Beim Kauf einer Matte, egal aus welchem Material, solltest du auf das Öko-Tex 100 Siegel achten. Diese Matten wurden auf Giftstoffe getestet. (Foto: unsplash.com / Matthew Kane)

Das Material wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen und ist besonders hygienisch, rutschfest, transportabel und pflegeleicht. Bei anstrengenden Übungen wird der Schweiß sehr effektiv absorbiert, da die Unterlage wasserabweisend und atmungsaktiv ist.

Ein weiterer Vorteil von Kork ist, dass es antiallergisch und antibakteriell ist. Somit können die Matten bedenkenlos von Allergikern verwendet werden.

Yogamatten aus Jute

Jute ist ein rauer und robuster Naturstoff und eignet sich nicht besonders gut für Yoga-Anfänger oder empfindliche Yogis.

Dieses Material sorgt jedoch für einen sicheren Halt des Körpers bei sehr dynamischen Übungen und ist äußerst rutschfest. Zudem nehmen die robusten Naturfasern der Jutepflanze sehr gut die Feuchtigkeit auf und sind daher besonders für die schweißtreibende Yogapraxis geeignet.

Durch die Robustheit sind die Matten besonders langlebig. Die Oberfläche der Matte ist jedoch nicht besonders bequem. Ein weiterer Schwachpunkt ist die geringe Dämpfung der Matten.

Was sind die Vorteile einer eigenen Yogamatte im Gegensatz zu einer ausgeliehenen Matte?

In vielen Yogastudios hast du die Möglichkeit, dir für Kurse eine Yogamatte auszuleihen. Doch ist das wirklich sinnvoll, wenn du Yoga regelmäßig betreiben willst?

Viele Yogis konzentrieren sich bei der Entscheidung zum Kauf einer Matte auf den hygienischen Aspekt. Eine Yogamatte ist ein sehr persönlicher Gegenstand und sollte im besten Fall nur von dir benutzt werden. Aufgrund von ständigem Hautkontakt ist der hygienische Faktor dabei äußerst wichtig.

Yogastudios bieten dir zwar kostenlos eine Matte an. Diese wurde jedoch von anderen Yogis benutzt, wurde eventuell nicht richtig gereinigt und ist meist nicht auf deine eigenen Bedürfnisse zugeschnitten.

Felix KremerExperte für Yoga und Meditation

„Yogamatten können heutzutage selbst bei mehrstündigem täglichen Gebrauch ein bis zwei Jahre (je nach Pflege auch länger) halten. Du verbringst viel Zeit auf ihnen, Zeit, die deiner Gesundheit gewidmet ist. Es lohnt sich daher, in eine eigene Matte zu investieren.“

Es geht jedoch um viel mehr als nur die Hygiene. Beim Yoga wird eine tiefe Verbindung zu sich selbst und zur unmittelbaren Umgebung aufgebaut. Dabei möchte man komplett abschalten und sich keine Gedanken darüber machen, wie viele Menschen diese Mattebereits benutzt haben.

Die eigene Matte ist ein Ausdruck der Intimität. Das Ausrollen der Matte ist wie ein Ritual und mit der Zeit stellt der Yogi eine feste Verbindung zur eigenen Matte her.

Gründe für eine auf eigene Bedürfnisse zugeschnittene Yogamatte:

  • Griffige Oberfläche für sicheren Halt
  • Rutschfeste Unterseite
  • Kein Wegrutschen bei dynamischen Übungen
  • Gute Polsterung für bequemes Sitzen
  • Gute Dämpfung schont die Gelenke
  • Bessere Hygiene
  • Hautverträgliche Materialien
  • Umweltschonende Materialien/Produktion
  • Persönlicher Gegenstand

Im Zeitalter des Individualismus wollen Yogis die eigene Matte in einer hübsch bestrickten Tasche tragen und geben auch ein Versprechen an sich selbst: Gleich rolle ich meine tolle Matte aus!

Welche Größe sollte eine Yogamatte haben?

Eine durchschnittliche Yogamatte ist 60 cm breit und hat eine Länge zwischen 180 und 200 cm.

Es gibt jedoch größere Modelle. Wichtig bei der Wahl der Größe ist zu beachten, dass im Liegen der komplette Körper drauf liegt und die Matte 10 bis 15 cm länger ist als du selbst. Manche Hersteller, bieten extrabreite Matten an, die Yogis mit größerem Körperbau einen höheren Komfort bieten.

Es ist nicht gerade vorteilhaft, wenn man ständig auf der Matte hin und her rutscht, um alle Körperteile auf die Matte zu legen. Mit der richtigen Größe kannst du dich besser entspannen und zur Ruhe kommen.

Wer sichergehen möchte, dass die Matte zu 100 Prozent passt, kann sich eine Matte bei einem Experten zuschneiden lassen.

Was kostet eine Yogamatte?

Es gibt unzählige Yogamatten auf dem Markt. Je nach den individuellen Bedürfnissen und der Qualität sind die Preise sehr unterschiedlich. Diese Tabelle gibt dir einen Überblick über die Preise der verschiedenen Yogamatten:

Yogamatte Preis
PVC Yogamatte 10 bis 30 Euro
TPE Yogamatte 25 bis 49 Euro
Schurwolle Yogamatte 30 bis 70 Euro
Baumwolle Yogamatte 35 bis 50 Euro
Naturkautschuk Yogamatte  40 bis 80 Euro
Kork Yogamatte 50 bis 100 Euro
Jute Yogamatte 35 bis 45 Euro

Beim Kauf einer Yogamatte ist der Preis ein nicht zu unterschätzender Faktor. Je nachdem, welche Kriterien dir wichtig sind, kann der Kauf das Budget sprengen.

Es gibt viele Discounter, die Yogamatten zu einem sehr günstigen Preis anbieten, zum Teil für 10 Euro. Jedoch darfst du nicht viel von diesen Matte erwarten und hast oft nur kurzfristig Freude daran. Zudem sind die günstigen Matten meist von niedriger Qualität und enthalten sehr oft Weichmacher und Giftstoffe.

Es ist empfehlenswert, auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten. Bei einem kleinen Budget bekommt man ab 30 Euro eine vernünftige Matte. Vor allem am Anfang der Yogi-Karriere ist es ratsam, sich zunächst einen Alleskönner anzuschaffen und erst später eine richtig gute Matte zu kaufen.

Wo kaufe ich eine Yogamatte?

Der Markt für Yogamatten ist in der letzten Zeit rasant gewachsen. Heute kannst du sie in vielen Online-Shops, in den meisten Yogastudios, in Kaufhäusern und bei Discountern kaufen.

In folgenden Online-Shops sind Yogamatten erhältlich:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Yogistar.de
  • Yogabox.de
  • Greenyogashop.de
  • Yogishop.de

Wenn du noch nicht weißt, welche Yogamatte die Richtige für dich ist, wird dein Yogalehrer dir sicherlich eine gute Matte empfehlen, die sich optimal für dich und deinen Yogastil eignet.

Wie reinige ich eine Yogamatte?

Yogamatten werden sehr stark beansprucht und müssen daher nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden.

Eine Matte steht während der Übung ständig in Kontakt zu einem verschwitzen Körper. Um die Hygiene und Haltbarkeit zu gewährleisten, bedarf es einer ordentlichen Reinigung und Pflege.

Nach dem Kauf solltest du deine neue Matte ein bis zwei Tage lüften, um den ungewöhnlich starken Geruch der Matte loszuwerden. Falls die Matte waschbar ist, kannst du diese vor dem ersten Gebrauch in der Waschmaschine reinigen. Es dürfen dabei keinerlei Waschmittel verwendet werden.

Je nach Art und Material der Matte ist die Pflege und Reinigung unterschiedlich. Bitte schaue in der Gebrauchsanweisung deiner Matte nach, ob du diese in der Waschmaschine oder nur sanft mit Wasser abwaschen darfst.

Wenn du deine Yogamatte nicht verwendest, lagere sie an einem kühlen Ort. Zu starke Hitze kann sich negativ auf die Haltbarkeit und die Eigenschaften des Materials auswirken.

Gibt es Alternativen zu einer Yogamatte?

Es gibt ja allerhand Matten für verschiedene Sportarten, beispielsweise eine Pilates-Matte oder eine Gymnastikmatte. Da liegt der Gedanke natürlich nahe, ob diese nicht auch als Yogamatte fungieren können. Für den Angang ist das auch sicherlich möglich. Auch ein Handtuch auf einem Teppich oder eine Decke kann anfangs ausreichend sein.

Pilates Matte Test 2019: Die besten Pilates Matten im Vergleich

Allerdings solltest du in eine Yogamatte investieren, wenn du die Sportart regelmäßig und langfristig betreiben möchtest. Eine Yogamatte ist meist rutschfest, bietet dir mehr Halt, ist hauchdünn und formstabil. Sie ähnelt beim genaueren Hinsehen nicht wirklich einer Gymnastikmatte.

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Entscheidung: Welche Arten von Yogamatten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es ist gar nicht so einfach, sich für die richtige Yogamatte zu entscheiden, da die Auswahl an Yogamatten inzwischen riesig ist. Daher sollte der Kauf einer geeigneten Yogamatte gründlich überlegt sein.

Wenn du regelmäßig Yoga praktizierst, wirst du viel Zeit auf deiner Yogamatte verbringen und diese wird zu deinem ständigen Begleiter werden.

Eine Yogamatte muss individuelle Bedürfnisse erfüllen, dir ausreichend Schutz bieten und sollte keine gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Yogamatten:

  • Dünne Yogamatte
  • Dicke Yogamatte

Es ist äußerst wichtig, die richtige Dicke für sich selbst zu finden, da sie einen großen Einfluss auf die Bequemlichkeit der Matte hat. Wobei es nicht automatisch heißt, dass eine dicke Yogamatte die Beste ist.

Je dicker die Matte, desto schwieriger ist es, darauf sicher zu stehen und die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Je dünner eine Matte, desto rutschfester und mobiler, zugleich aber unbequemer und empfindlicher ist sie.

Für dynamische Übungen im Stehen eignet sich eine dünnere und rutschfeste Yogamatte. Dagegen greift man bei ruhigen Übungen im Sitzen oder Liegen eher auf eine dickere Matte zurück, bei der es etwas weicher und flauschiger sein darf. Falls du gerne meditierst oder auf die Gelenke achten musst, ist eine gut gepolsterte Matte von Vorteil.

Überlege vor dem Kauf, was dir wichtig ist. Komfort oder Rutschfestigkeit? Wirst du deine Matte viel transportieren und auf Reisen mitnehmen oder größtenteils zu Hause benutzen? All diese Faktoren spielen eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Dicke.

Die Materialdichte, egal ob dick oder dünn, ist ein sehr guter Indikator für die Haltbarkeit deiner Matte. Bei günstigeren Modellen besteht die Gefahr, dass der Hersteller am Material gespart hat und du nicht besonders lange Spass mit deiner Matte haben wirst.

Falls die Matte eine geringe Dichte hat, wird man sehr lange die Abdrücke deiner Hände und Füße sehen können. Daher lohnt es sich, etwas mehr in die geeignete Matte zu investieren.

Weitere wichtige Kriterien bei der Wahl einer Matte sind dein Yogastil, die Dicke und Gewicht der Matte, die Mobilität sowie deine persönliche Einstellung zur ethischen bzw. nachhaltigen Produktion. Jeder Yogi muss sich beim Yoga wohlfühlen und die Matte dazu nutzen, den Körper bei den Übungen zu unterstützen.

Melanie WagnerExpertin für Yoga

„Achte beim Kauf einer Yogamatte vor allem auf deren Standfestigkeit. Wenn die Matte während des Yogas ständig verrutscht, kann man nicht ordentlich trainieren. „

Im Folgenden stellen wir dir die oben genannten Arten von Yogamatten vor und zeigen dir die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die Verwendung.

Wofür eignet sich eine dünne Yogamatte und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Eine dünne Matte eignet sich besonders für ambitionierte Anfänger und fortgeschrittene Yogis, die viele dynamische Übungen ausüben und Wert darauf legen, dass die Matte nicht verrutscht.

Vorteile
  • Mehr Balance bei Übungen
  • Gute Bodenhaftung
  • Rutschfestigkeit
  • Transportabel
Nachteile
  • Schnelle Abnutzungserscheinungen
  • Wenig Dämpfung

Eine dünne Matte ist zwischen 1 und 5 mm dick und für folgende Yogastilen am besten geeignet: Ashtanga Yoga, Iyengar Yoga, Bikram Yoga, Hatha Yoga (dynamische Abläufe), Vinyasa Yoga, Power Yoga etc.

Dünne Matten werden aus PVC, TPE, Baumwolle, Naturkautschuk, Kork oder Jute hergestellt. Durch das Material sind diese kleiner und leichter und können somit problemlos ins Yogastudio mitgenommen werden.

Wenn du empfindlich bist, kann es sein, dass du bei manchen Übungen wie der Kobra deine Knochen zu sehr spüren wirst. In diesem Fall würde eine dickere Matte in Frage kommen.

Eine dünne Yogamatte ist sehr gut geeignet für dynamische Yoga-Übungen.

Wofür eignet sich eine dicke Yogamatte und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Eine dicke Matte eignet sich besonders für Meditation sowie sanfte und weiche Yogastile, die viel im Sitzen oder Liegen ausgeführt werden. Sie bietet zwar viel Komfort, ist jedoch nicht besonders rutschfest.

Vorteile
  • Komfort
  • Gelenkschonend
  • Landlebig
Nachteile
  • Groß und sperrig
  • Schwer
  • Wenig Balance
  • Wenig Rutschfestigkeit

Eine dicke Matte ist zwischen 6 mm und 15 mm dick und bei folgenden sanften Yogastilen ideal: Hatha Yoga (ruhige Abläufe), Yin Yoga, Restorative Yoga, Vini Yoga, Yesudian Yoga, Yogatherapie, Yoga nach Kaivalya Dham, Satyananda Yoga, Meditation, etc.

Diese Matten dämpfen besser und sind weicher, wärmer und viel angenehmer bei Knieproblemen und einem empfindlichen Knochenbau.

Dicke Matten werden aus PVC oder Schurwolle hergestellt. Durch die Dicke sind diese Matten etwas schwerer und größer als dünne Matten. Wenn du die Übungen hauptsächlich zu Hause machst, hat das keine große Auswirkung für dich.

Falls du nur eine dünne Matte besitzt, kannst du dir auch eine Studiomatte ausleihen und deine persönliche dünne Yogamatte drauflegen. Damit erreichst du mehr Komfort bei ruhigen Yoga-Abläufen.

Eine dicke Yogamatte ist sehr gut geeignet für ruhige Yoga-Übungen und zum Meditieren.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Yogamatten vergleichen und bewerten

Die folgende Übersicht bietet dir wichtige Vergleichsfaktoren. Anhand dieser kannst du dir eine geeignete Yogamatte finden und auch sehen, welche Matten nicht besonders gut passen.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Abmessung
  • Gewicht und Dicke
  • Farbe und Muster
  • Rutschfestigkeit
  • Reinigung
  • Nachhaltigkeit

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Abmessung

Welche Größe passt du dir? Kurz zusammengefasst: Du sollst auf der Matte ausgestreckt liegen können, ohne dass dein Körper den Boden berührt. Dies ist ein sehr wichtiges Kaufkriterium, da du wenig Spaß haben wirst, wenn die Hälfte deines Körpers den Boden berührt.

Es gibt verschiedene Längen und Breiten. Falls du dir unsicher bist, kannst du in einem Yogastudio die verschiedenen Maße ausprobieren. Somit läufst du nicht die Gefahr, in ein Produkt zu investieren, das für dich zu klein oder zu groß ist.

Die gängigsten Modelle haben eine Länge von 180 cm und eine Breite von 60 bis 70 cm. Bei einer Körpergröße von bis zu 175 cm ist diese Länge sehr gut geeignet. Falls du jedoch größer als 175 cm bist, empfehlen wir dir eine Matte mit einer Länge von 190 cm.

Wenn du größer als 185 cm bist, eignet sich eine Matte mit 200 cm Länge. Bei breiten Schultern sollte die Breite ebenfalls angepasst werden, damit du immer auf der Matte bleiben kannst. Die breiteste Matte misst 100 cm.

Bei manchen Herstellern kannst du dir eine Yogamatte sogar auf deine Körpergröße zuschneiden lassen. Auch wenn dies je nach Material recht teuer werden kann, lohnt sich diese Investition.

Natürlich kannst du dir auf Verdacht eine sehr große Matte zulegen. Dabei solltest du jedoch bedenken, größere Matten auch schwerer sind. Falls du die Matte nur zu Hause nutzt, ist das kein Problem. Bei Nutzung in Yogastudios oder an verschiedenen Orten kann das Gewicht jedoch schnell hinderlich werden.

Gewicht und Dicke

Möchtest du deine Matte von A nach B transportieren oder sie als Hantel benutzen? Das Gewicht spielt eine entscheidende Rolle beim Kauf einer Yogamatte und ist je nach Benutzungsort kritisch zu betrachten. Dicke, Dichte und Material sind ausschlaggebend für das Gewicht einer Matte.

Je dünner einer Matte ist, desto leichter ist diese und desto kleiner ist der Durchmesser. Die gängigsten Matten fangen bei 1 kg an und wiegen je nach Ausführung bis zu 3 kg. Wer mag schon mehrmals wöchentlich eine Matte mit sich tragen, die mehr als 3 kg wiegt?

Bei Übungen zu Hause ist das Gewicht zwar nicht sehr entscheidend, aber die Dicke der Matte sehr wohl. Besonders dünne Matten fangen bei 3 mm an, dickere reichen bis zu 15 mm.

Eine Yogamatte ist zusammerollbar -legbar. Trotzdem braucht sie Platz. Vorteilhaft ist, dass man eine Matte schnell mal unter das Bett legen oder in eine Ecke stellen kann.

Sie ist zwar recht biegsam und flexibel, sollte aber nicht zerknüllt rumliegen, da die Form dadurch sehr schnell nachgibt sich Falten bilden können. Wer schon mal auf einer Falte Yoga praktiziert hat, weiß wie unangenehm dies sein kann.

Farbe und Muster

Möchtest du auffallen oder eher nicht? Kommt es für dich auf die Funktionalität deiner Matte an statt auf Farbe und Design? Heutzutage gibt es Yogamatten in allen erdenklichen Farben und Mustern.

Es gibt keine Grenzen, was das Design einer Yogamatte angeht. Du sollst dich einfach inspirieren lassen. Von neongrün über beige bis hin zur Mandalaoptik wird alles angeboten. Trotzdem solltest du bei der Farb- und Musterwahl darauf achten, dass keine schädlichen Lösungsfarben (AZO Farbstoffe) verwendet werden.

Je dünner einer Matte ist, desto leichter ist sie und desto kleiner ist der Durchmesser. Die gängigsten Matten fangen bei 1 kg an und wiegen je nach Ausführung bis zu 3 kg.

Eine Yogamatte kann sehr schnell zu einem persönlichen Accessoire werden. Wir empfehlen jedoch, eine neutrale Farbe für die Matte, da diese ein Leben lang halten soll. Um sie zu personalisieren, kannst du eine modische Muster-Yogatasche erwerben.

Rutschfestigkeit

Wenn du dich noch nie mit Yoga befasst hast, wirst du deine Matte nach der Optik aussuchen. Vorsicht! Was bringt ihr eine wunderschöne Yogamatte in Limettengrün, wenn du kaum eine Übung machen kannst, ohne auf der Matte hin und her zu rutschen?

Rhythmisches Yoga besteht aus Übungen, bei denen die Hände und Füße einen guten Griff brauchen. Probiere doch mal den herabschauenden Hund auf einer glatten Oberfläche aus – das wird nicht klappen.

Die neuen Matten sind meist rutschfest, da sie mit einer bestimmten Schicht überzogen sind. Die günstigeren Matte verlieren jedoch sehr schnell an Halt, wenn diese Schicht mit Schweiß in Berührung kommen. Achte beim Kauf auf den Zusatz „rutschfest“, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Die Matten sind je nach Material unterschiedlich rutschfest, besonders Modelle aus Naturkautschuk oder Jute. Falls du dir unsicher bist, ob deine potenzielle Matte rutschfest ist, informiere dich bei deinem Yogalehrer oder probiere verschiedene Materialien im Studio aus, um die passende für dich zu finden.

Das Reinigen in der Waschmaschine kann eine Matte rutschiger werden lassen. Wir empfehlen dir bei einer rutschigen Matte spezielle Yogamattensprays. Damit wirst du bei dynamischen Übungen sehr viel Halt haben.

Reinigung

Deine Yogamatte ist Schweiß und Schmutz ausgesetzt. Möchtest du eine hygienisch saubere Matte, die du öfter waschen kannst oder lieber eine, die den Schweiß kaum annimmt und die man schnell mit einem Spray reinigen kann?

Zu Hause kannst du selbst bestimmen, wie viel Wert du auf Hygiene legst. Ein Yogastudio dagegen gleicht nicht einem sterilen Labor und es sind sehr viele Bakterien vorhanden, die auf deiner Matte haften, sobald du diese ausrollst.

Achte beim Kauf darauf, dir eine Matte zu kaufen, die zumindest feucht abwischbar ist. Du kannst dir auch eine Matte holen, die du schnell in der Waschmaschine reinigen kannst. Diese Methode wird jedoch die Lebensdauer deiner Matte beeinflussen, da die Waschmaschine nicht besonders schonend mit der Matte umgeht.

Mit einem Hygienespray wirst du zwar die Bakterien auf der Oberseite los. Bedenke jedoch, dass du die Matte zusammenrollst. Dabei kommt ein kleiner Teil der Oberseite mit der Unterseite in Berührung und somit auch der Schmutz vom Boden.

Dies ist nicht so tragisch, da sie Matte eingesprüht ist. Trotzdem solltest du deine Matte regelmäßig von beiden Seiten reinigen und an die frische Luft hängen. Eine Matte, die nach Schweiß rieht, ist nicht besonders angenehm.

Nachhaltigkeit

Wenn man sich für Yoga entschieden hat, liegt es meist nicht nur daran, dass einem etwas an der eigenen Gesundheit liegt, sondern auch daran, dass man nachhaltig denkt. Die Matte sollte daher langlebig, umweltfreundlich und recycelbar sein.

Du achtest auf die Umwelt und kaufst dir alle drei Monate eine neue Matte aus Kunststoff? Das ist nicht besonders nachhaltig und sprengt sehr schnell dein Budget.

Eine Yogamatte ist etwas sehr Persönliches und sollte dir am Herzen liegen. Das zu verwendete Material ist nachhaltig, wenn es aus einem Naturmaterial hergestellt wurde, das vollständig biologisch abbaubar ist.

Man muss beim Kauf ganz genau hinsehen, da sogar Matten mit einer „Öko“ -Bezeichnung zum Teil aus Erdöl hergestellt werden. Um auf gute Matten zurückzugreifen, empfehlen wir dir Yogamatten aus Naturkautschuk, Jute, Hanf oder Bambus, wobei Naturkautschuk im Vergleich zu dem Rest ein nicht nachwachsender Rohstoff ist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Yogamatte

Welche Yogamatten wurden traditionell in Indien benutzt?

Ursprünglich kommt Yoga aus Indien. Damals wurden nur Naturmaterialien benutzt, um Yoga zu praktizieren, beispielsweise:

  • Kokosfasern
  • Jutefasern
  • Sisalfasern
  • Tierfelle
  • Teppiche

Neben den robusten Kokosfasern, Jute und Sisal wurde auch Tierfelle in Indien als Yogamatte verwendet. Dafür wurden jedoch keine Tiere getötet, sondern den Tieren lediglich das Fell abgenommen, die bereits eines natürlichen Todes gestorben sind, da im Yoga Ahimsa Parama Dharma gilt: Nichtverletzen ist die höchste Pflicht.

Eine weniger bedenkliche Matte ist ein Teppich. Dieses Material ist billig, praktisch, weich und in fast jedem Haushalt verfügbar. Es ist jedoch nicht besonders stabil und löst sich sehr schnell auf. Heutzutage sind viele Inder auf Kunststoffmatten umgestiegen.

Was ist Yoga überhaupt?

Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Joch“. Yoga steht für die Verbindung und Harmonie von Körper, Geist, Seele und für die Verbindung zu unseren Mitmenschen und zur Erde.

Yoga gibt es schon seit sehr langer Zeit und ursprünglich kommt Yoga aus Indien. Es ist eine Art Meditation und Sport zugleich, um Körper und Geist in Harmonie und Ruhe zu bringen. (Foto: Jared Rice / unsplash.com)

Yoga wurde vor über 2.000 Jahren in Indien entwickelt und erfährt seither viele Wandlungen und Erneuerungen.

Wenn du Yoga praktizierst, führt dies zu einer Bewusstwerdung der ursprünglichen Einheit und Verbundenheit mit dem gesamten Kosmos. Dabei sind die Übungen dazu da, diese Einheit zu erreichen.

Yoga wird für mehr Lebensqualität, Ausgeglichenheit und Energie genutzt, wobei Hatha Yoga der ideale Einstieg ist. Bei Yoga Vidya werden verschiedene Yoga-Wege für die Förderung der ganzen Persönlichkeit des Menschen vereint.

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Wusstest du, dass es eine Art von Yoga gibt, um Harmonie mit seinen Haustieren zu erreichen?

„Doga“ ist eine Form von Yoga, bei der Hunde selbst die Streckung machen können oder als Requisiten für ihre Herrchen zur Verfügung stehen.

Welche Übungen eignen sich für Yogamatten?

Schnapp dir deine Yogamatte und auf geht’s! Versuche die verschiedenen Übungen für jeweils drei bis fünf Atemzüge zu halten. Die Übungen stärken deine gesamte Körpermuskulatur und dehnen gleichzeitig wichtige Muskeln. Versuche Yoga an zwei bis drei Tagen die Woche in deinen Terminkalender zu integrieren.

Übung Ausführung
Der Hund Auf den Fersen sitzend, streckst du die Hände nach vorne und schiebst deine Hüfte Richtung Himmel. Diese Übung dehnt Schultern und Oberschenkel.
Die Kobra Für diese Übung legst du dich mit dem Bauch auf den Boden und platzierst die Hände neben deinem Brustkorb. Beim Ausatmen drückst du deine Brust nach oben, lässt aber deine Hüfte auf dem Boden. Diese Übung dehnt und stärkt den unteren Rücken.
Der Baum Stehe auf einem Fuß und setzte das andere an deinen inneren Oberschenkel. Wenn das zu schwierig ist, setze es auf den inneren Unterschenkel. Strecke beide Hände in die Höhe, wobei sich die Fingerspitzen berühren sollten.
Der Stuhl Stelle deine Beine hüftbreit auf. Strecke deine Arme nach oben und schiebe langsam deine Hüfte nach hinten so, dass sich deine Knie beugen. Achte darauf, dass deine Knie nicht über deine Zehen gehen. Diese Übung kräftigt Rumpf und Beine.
Der Yoga-Sitz Setzt dich mit verschränkten Beinen auf den Boden. Lege deine Handflächen auf die Knie und versuche langsam und kontrolliert ein- und auszuatmen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Mathias Tietke: Fühl dich wohl! – Yoga: Energie und Entspannung für jeden Tag, Compact Verlag, 2010, ISBN 3817482523 , Seite 25

[2] Thomas Bannenberg: Yoga für Kinder, Verlag Gräfe Und Unzer, 2012, ISBN 3833831154 , Seite 35

[3] http://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft

Bildquelle: Pixabay.com / Jared Rice

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